Elbsandsteingebirge: Malerweg 2026

5. Etappe: Neumannmühle – Schmilka

Maria in der Kleinsteinhöhle

Als wir gestern Abend bei der Detailplanung der heutigen Tour in die Wettervorhersage schauten, sah diese nicht sonderlich gut aus. Also habe ich mit Lars konferiert (der wie üblich bei Fernwanderungen daheim geblieben ist) und wir haben einen wissenschaftlich fundierten Plan ausgearbeitet: Die Idee für heute früh war, sowohl in den Wetterbericht als auch aus dem Fenster zu schauen und dann zu entscheiden, ob wir wandern oder ob wir einen Ruhetag in Dresden einlegen wollen.

Denn heute stand eine der längeren Etappen an, zwar technisch nicht anspruchsvoll, aber mit recht vielen Höhenmetern und mit dem Großen Winterberg als der höchsten Erhebung des gesamten Malerwegs. Außerdem ist die fünfte Etappe die einzige, bei der es unterwegs überhaupt keine Ausstiegsmöglichkeit gibt – wir mussten also auf alle Fälle bis Schmilka durchwandern, egal wie durchnässt wir evtl. geworden wären.

Falls es uns zu nass zum Wandern gewesen wäre, dann hätten wir am Ende auf die letzte Etappe verzichtet, denn diese lässt den Malerweg zurück nach Pirna "nur noch" ausklingen.

Heute früh sah es dann aber so aus, dass wir zwar nicht völlig trocken bleiben werden, aber wenn wir eine Stunde warten und erst den Bus kurz vor halb zehn nehmen, dann sollte es erträglich sein. So war es dann auch und einige richtig schöne Wegpunkte wie die Kleinsteinhöhle, die Goldsteinaussicht und der Große Winterberg waren auch im Regendunst imposant und lohnenswert.

Auf dem Abstieg nach Schmilka war dann der Weg mal wieder wegen des Unwetters am 31. Juli gesperrt, so dass wir einen Umweg suchen mussten – anders als auf der zweiten Etappe mussten wir diese Umleitung heute mit nur mäßig vielen Informationen aber selbst suchen.

Nach einer Rast unterwegs am Zeughaus sind wir in Schmilka noch einmal eingekehrt, um dann mit der Fähre auf die andere Elb-Seite überzusetzen und die nächste S-Bahn zurück nach Bad Schandau zu nehmen.

Den nördlich der Elbe gelegenen Teil des Malerwegs haben wir nun erfolgreich abgeschlossen. Heute waren wir bis direkt an der tschechischen Grenze und ab morgen geht es südlich der Elbe in den restlichen drei Etappen wieder Richtung (Nord-)Westen zurück bis nach Pirna.