Nach fünf Tagen Wandern im Wald und durch enge Felsen ging es heute früh – nach einem steilen Aufstieg am Hang oberhalb von Schmilka – in die freie Landschaft und wir hatten auf der Südseite der Elbe einzelne Tafelberge vor uns stehen.
Auf dem zentralen Platz in Schöna haben uns erst einmal ein paar Gänse mit Gestik, Mimik und Geschnatter klar und deutlich zu verstehen gegeben, dass das ihr Platz ist und Autos und Wanderer gefälligst außenrum müssen.
Als wir aufgebrochen sind, wussten wir schon, dass wir durch das erste Drittel der heutigen Etappe nicht ganz trocken kommen werden. Anders als gestern gab es die Möglichkeit eines späteren Aufbrechens allerdings nicht – das wäre viel zu spät gewesen, denn der letzte Regen war bis ca. 11 oder halb 12 Uhr angekündigt.
So hatten wir am Wolfsberg zunächst noch nicht die tolle Aussicht auf die Schrammsteine und all die anderen Elbsandsteinfelsen der vierten Etappe, sondern nur auf den einen oder anderen Tafelberg südlich der Elbe, während die Berge nördlich davon mehr oder weniger komplett in Wolken waren. Im Laufe der Zeit zogen Dunst und Wolken aber hoch, so dass immer mehr von den Bergen sichtbar wurde und ab mittags zeigte sich sogar die Sonne – zunächst vereinzelt, am Nachmittag dauerhaft.
Während die erste Hälfte der Tour weitestgehend über breite Wanderwege führte, gab es zum Schluss um den Papststein und den Gohrischstein wieder eine ganze Reihe an Treppen, Leitern und Graten, die heute aber immer nur sehr kurz waren.