Wenn man eine tolle Aussicht über den Wolfgangsee haben möchte (inkl. dem Schafberg, auf dem wir gestern waren), dann ist die Bleckwand eine der 1A-Möglichkeiten, die sich hier anbieten.
2019 waren wir (mit Julia und Samir) schon einmal auf der Bleckwand. Das war damals unser erster Ausflug im Salzkammergut überhaupt seit Kindheitstagen. Es bot sich also an, mal wieder hier hoch zu gehen, denn vor gut zwei Jahren, als wir Anfang März ebenfalls hier hoch sind, war wegen des Harschschnees die Bleckwandhütte der höchste Punkt, der gerade so erreichbar war.
Im Vergleich zu gestern dachte ich, dass das heute ein besserer Sonntagsspaziergang werden würde, doch beim Blick auf die ersten Wegweiser wurde mir bewusst, dass die heutige Tour doch an den 1.000 Höhenmetern kratzt – und anders als gestern mussten wir heute zu Fuß absteigen – keine Bergabfahrt mit der Zahnradbahn.
Eine halbe Stunde unterhalb des Bleckwandgipfels ist die Bleckwandhütte – völlig neu erbaut und erst letzten Monat wieder eröffnet. Nach einer kurzen Rast mit Skiwasser und gespritzem Holler sind wir weiter zum Gipfel aufgebrochen, um die Aussicht über den Wolfgangsee mit Schafberg zu genießen. (Von der Hütte aus ist die Aussicht auch schon ziemlich gut, aber ganz oben ist die Sicht schon noch ein Stück freier.)
Und natürlich gab es am Gipfel auch die obligatorischen Fotos am Bleckwand-Fenster, einem Felsbogen, durch den man ebenfalls Blick auf den Wolfgangsee hat.
Nachdem wir auch (fast) alle anderen Gipfelstürmer mit deren Handys am Bleckwand-Fenster fotografiert hatten, hatten wir auch noch Zeit, ein Portrait des dort grasenden Alpakas zu schießen. Das war gar nicht so einfach, denn es war die ganze Zeit mit Headbanging beschäftigt, so dass es zur Herausforderung wurde, ein nicht verwackeltes Foto auf den Sensor zu bannen.
Anschließend ging es wieder runter zur Bleckwandhütte, wo wir nun nicht nur etwas getrunken, sondern auch gegessen haben.
Für den Abstieg haben wir uns knieschonend für den Forstweg und später unten den Fahrweg entschieden, statt den steilen Wanderpfad durch den Wald, den wir bergauf hoch sind.
Obwohl die Tour durchaus anstrengend war, haben wir den Abstecher zum Aussichtspunkt Vitz Sparber auch noch mitgenommen – die letzten beiden Fotos sind von dort –, bevor uns unten im Tal der nächste Bus zurück nach Strobl gebracht hat.