Mecklenburg 2026

Plau am See

Thomas wandert auf dem zugefrorenen Plauer See

Es wird immer kälter. Gestern hatten wir schon geschrieben, dass es knackig kalt war. Heute war es noch kälter – wir sind inzwischen bei zweistelligen Minusgraden angekommen – und für die nächsten Tagen sind noch kältere Temperaturen angekündigt.

Landkarte Plau am See

MIt dem Bus sind wir heute früh via Malchow nach Plau am See gefahren. Dort hatten wir uns die sog. Zauberstein-Tour durch den Plauer Stadtwald ausgesucht – gut 13 km, für die wir (inkl. Einkehrpause in einem interessanten Café am südlichen Umkehrpunkt des Rundwanderwegs) viereinhalb Stunden benötigt haben.

Die Handschuhe aufzuklappen, um mal kurz auf dem iPhone die Route zu kontrollieren oder die Kamera zu bedienen, war qualvoll kalt, aber ansonsten war es viel angenehmer, als wir bei den eisigen Temperaturen erwartet hatten. Große Teile des Weges gingen nämlich durch den Wald oder (in der zweiten Hälfte) zumindest teilweise geschützt am Waldrand entlang, so dass der Wind uns wenig angetan hat.

Auf dem Plauer See haben wir mal wieder die Gelegenheit genutzt und sind vom Weg abgewichen und haben es genossen, ein Stück auf dem zugefrorenen See zu wandern – allzu oft hat man dazu in unseren Breiten ja heutzutage keine Gelegenheit mehr.

Ansonsten seht ihr auf den Fotos aus Plau vom Anfang und Ende unserer Tour, dass die Häuser in Plau sehr viel hübscher sind als die in Penzlin gestern.

Der kleine Hügel auf der rechten Seite des fünften Fotos ist übrigens ein tausend Jahre alter Burgwall einer ehemaligen slawischen Siedlung. (Dass hier in der Gegend die Slawen ihre Spuren hinterlassen haben, konntet ihr an den Ortsnamen in den Blogeinträgen der letzten Woche schon öfter erkennen.)

Und ansonsten sind wir heute nicht nur – wie jeden Tag – über viele unterschiedliche Spuren im Schnee gestolpert, sondern haben tatsächlich ein Paar Nutrias in ihrem "Nest" entdeckt. Und am Ortseingang von Plau auch noch einen Kormoran.