Mecklenburg 2026

Röbel: Glienholz-Wanderweg

wir beide am Rohrteich

Als wir gestern Abend überlegt haben, was wir heute machen wollen, haben wir uns einige Einschränkungen auferlegen müssen bzw. wollen.

Zum einen wollen wir heute Abend ab 18 Uhr an einer nächtlichen Stadtführung durch Waren teilnehmen. Wir wollten also sicher rechtzeitig wieder zu Hause sein. Eine zu lange Tour mit zu langer Fahrt, womöglich mit nur zweistündiger Bahnverbindung wie z. B. Richtung Malchow, kam also nicht in Frage.

Andererseits wollten wir die Wanderungen direkt hier ab Waren nicht schon "verbrauchen", denn am kommenden Montag hat Maria mittags einen dienstlichen Termin, da brauchen wir also ein Ziel, das mit (bzw. möglichst ohne) An- und Abreise an einem halben Tag machbar ist.

Also haben wir uns entschieden, einfach den gleichen Bus wie gestern noch einmal zu nehmen und bis zur Endstation in Röbel durchzufahren.

Landkarte 0130a Roebel

Vom Röbeler Hafen ging es erst einmal nach Nordwesten und dort in einer "8" um den Rohrteich und zum Gliensee. Am Weg lag der größte Findling der Region und im Zentrum der "8" steht die tausendjährige "Kroneiche" ("Kranicheiche"). Diese hat auf Schulterhöhe einen Umfang von 9,94 m, sowie eine Gesamthöhe und einen Kronendurchmesser von je 25 m.

Auch heute gab es wieder unzählige Fußspuren. Das Highlight war eine Biber-Spur – neben den Fußabdrücken klar an der Schwanzspur zu identifizieren.

Da wir nach der Wanderung noch genügend Zeit hatten, sind wir noch die knapp 2 km in die Innenstadt von Röbel gewandert, um uns die Stadt ein bisschen anzuschauen. Röbel hat zwar nur gut 4.600 Einwohner, aber trotzdem eine ganze Reihe von wirklich schönen Gebäuden.

Nach etwas Aufwärmen mit einer heißen Schokolade in einem Café (es war heute außerhalb der Waldgebiete durchaus wieder kalt), haben wir dann den Bus zurück nach Waren genommen.