Elbsandsteingebirge: Malerweg 2026

8. Etappe: Thürmsdorf – Stadt Wehlen

wir beide auf dem Rauenstein, im Hintergrund der Lilienstein

Wir haben die achte und letzte Etappe des Malerwegs erfolgreich abgeschlossen.

Als Höhepunkt der heutigen Tour ging es über den Rauenstein, wieder einmal ein toller freistehender Tafelberg, bei dem man von unten keine Idee hat, wie man da raufkommen soll. Aber über Treppen und Leitern schafft man es dann jedes mal doch und heute gab es oben zusätzlich auch noch einen langen spannenden Gratweg. Und natürlich ein tolles 360-Grad-Panorama mit Aussicht auf den Lilienstein, den wohl markantesten Tafelberg der Region, und die Festung Königstein auf der einen und die Bastei auf der anderen Seite.

Falls ihr beim Titel dieses Blogeintrags genau aufgepasst habt, dann habt ihr bemerkt, dass wir heute nicht am gleichen Ort losgelaufen sind, an dem wir gestern geendet haben, und dass wir nicht bis nach Pirna gewandert sind, wo die erste Etappe startete – eigentlich ist der Malerwegs ja ein Rundweg.

Aus irgendeinem – für uns nicht nachvollziehbaren – Grund endet die siebte und startet die achte Etappe offiziell in Weißig, wo man nicht oder nicht sinnvoll mit dem Bus nachmittags weg und am nächsten Morgen wieder hin kommt. Also haben wir die gestrige Tour schon zwei Orte vorher, in Königstein, beendet und sind heute ein Dorf weiter – in Thürmsdorf – erst gestartet.

Und im Blogeintrag zur fünften Etappe hatten wir euch ja schon erzählt, dass die Schlussetappe nur noch "Ausklingen lassen" ist, um zurück nach Pirna zu kommen, wo die erste Etappe startete. Das stimmte für den Abschnitt bis Stadt Wehlen nicht ganz – den hätten wir über den oben beschrieben Rauenstein nicht missen wollen –, aber den allerletzten Abschnitt ab Stadt Wehlen, auf den haben wir dann tatsächlich verzichtet. Zum einen, weil er wohl wirklich nicht mehr so interessant ist, aber auch, weil wir nicht nass werden wollten, und zum Dritten, weil wir noch nach Dresden in ein Burgerrestaurant wollten.

Die Bedienung dort war wirklich außergewöhnlich nett. Wir sind eine dreiviertel Stunde vor der Happy Hour für Burger zum halben Preis angekommen, haben aber beschlossen, dass wir nicht so lange warten wollen. Der Typ meinte jedoch, dass die Aktion immer schon eine viertel Stunde früher in ihrem Kassensystem freigeschaltet wird, so dass wir uns überreden ließen, die halbe Stunde mit der Essensbestellung zu warten. Kurz darauf kam er noch einmal und meinte, er hätte mit der Küche geklärt, dass sie unsere beiden Burger jetzt schon machen können und er sie in der Kasse erst nach dem Freischalten der halben Preise erfasst. 👍😁

Das war es dann mit dem Malerweg durch den sächsischen Teil des Elbsandsteingebirges. Morgen geht es nach dem Frühstück via Dresden und Hof zurück nach Hause.