Heute waren wir auf der zweiten Etappe des Malerwegs unterwegs und kamen dabei zum wohl bekanntesten Höhepunkt der Sächsischen Schweiz: die Bastei mit ihren beeindruckenden Felsformationen und dem fantastischen Blick über das Elbtal.
Als wir früh am Elbkai auf unseren Bus zum Bahnhof warteten, erfuhren wir von anderen Wanderern, die schon ein paar Etappen weiter waren, dass Teile unserer heutigen Tour derzeit aufgrund von Unwetterschäden nicht begehbar sind. Viele umgestürzte Bäume müssen per Hubschrauber abtransportiert werden und unterhalb der Flugrouten sind die Wanderwege aus Sicherheitsgründen natürlich gesperrt, selbst wenn die Wege dort bereits wieder passierbar wären.
Wir hatten kurz überlegt, ob wir die zweite Etappe verschieben und heute eine andere gehen, aber da diese Aktion noch während unseres gesamten Urlaubs andauert, hätte das nichts gebracht.
So mussten wir unsere ursprünglich geplante Route etwas ändern. Statt der vorgesehenen Strecke führte unser Weg nach der Bastei nicht über Rathen, sondern durch die Schwedenlöcher. Dieser teilweise schmale, steile und mit vielen Stufen versehene Weg war zwar anstrengend, dafür aber landschaftlich besonders reizvoll.
Insgesamt war es auch heute wieder eine abwechslungsreiche und wunderschöne Etappe mit spektakulären Aussichten, bizarren Felsen und jeder Menge Natur – auch wenn wir unterwegs aufgrund der gesperrten Wege etwas improvisieren mussten, wobei wir lobend erwähnen dürfen, dass der Tourismusverband einen GPS-Track mit der Alternativroute zum Download zur Verfügung gestellt hat – absolut vorbildlich!