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Urlaubsblog Nova Scotia 2022 

Dreieinhalb Wochen mit dem Mietwagen durch Nova Scotia (Neuschottland).  

7.-31. Juli 2022 

der letzte Tag, der Rückflug und unsere Mitbringsel

Am Samstag war erst einmal Rechnen angesagt. Wir hatten mal wieder einen Mietwagenvertrag, bei dem man das Auto mit leerem Tank zurückgeben durfte. Also hat Maria ausgerechnet, wie weit wir (ohne Verfahren und ungeplante Abstecher) noch fahren wollen und das mit der Restreichweite der Tankanzeige verglichen. Beide Zahlen waren identisch! Dumm nur, dass wir heute viel Stadtverkehr haben werden und man da natürlich mehr Sprit verbraucht, als wenn man gleichmäßig mit 70-80 km/h auf Überlandstraßen dahin cruist. Also war klar, dass wir irgendwann unterwegs noch einmal eine kleine Menge nachtanken müssen.

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Die Ostküste (II) – heute ganz anders

Heute haben wir endlich Glück gehabt. Über drei Wochen lang haben wir unsere Regenjacken umsonst herumgefahren, doch heute haben wir sie doch noch gebraucht.

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Die Ostküste

Unsere Unterkunft der vergangenen Nacht war wieder einmal gut für Sternenbeobachtungen geeignet. Und Neumond war auch noch. Dumm nur, dass ab dem Abend wieder Wolken am Horizont aufzogen, so dass man die Milchstraße erneut nicht sehen konnte – sie will sich einfach nicht zeigen. Wir sind trotzdem um zwei und um vier Uhr aufgestanden und haben nachgeschaut. Die Nacht über dem Meer direkt vor unserem Inn war auch ohne Milchstraße schön, zumal es gegen halb fünf dann schon zu dämmern begann.

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zurück aufs Festland von Nova Scotia

Wir haben heute Cape Breton Island verlassen und sind zurück aufs Festland von Nova Scotia, ganz in den Osten in die Charlos Cove. Die Strecke hätte man selbst bei den hiesigen Straßenverhältnissen und Geschwindigkeitsbeschränkungen in zwei Stunden schaffen können, aber wir haben den gesamten Tag gebraucht, weil viel schöne Landschaft (und ein paar kleinere Wanderungen) am Wegesrand lagen.

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Cabot Trail

Der Cabot Trail ist ausnahmsweise kein Wanderweg, sondern eine rund 300 km lange Ringstraße, die größtenteils um und durch die Cape Breton Highlands und den Cape Breton Highlands National Park geht. Und diese Straße sind wir heute von Ingonish bis südlich von Chéticamp gegen den Uhrzeigersinn gefahren und haben dabei unzählige Buchten und Kliffs angeschaut. Ein paar Wanderungen waren auch wieder dabei, wobei die längste heute nur eine Stunde dauerte – durch die lange Strecke war keine Zeit für eine größere Tour.

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Cape Breton Highlands National Park

Heute standen wieder ein paar Wanderungen auf dem Programm. Wir haben also das gemacht, was wir immer machen, wenn wir nicht Kajak fahren oder Eis essen. In Kanada schöne Wanderwege zu finden ist meistens gar nicht so einfach. Ganz anders hier im Nationalpark. Der Cape Breton Highlands National Park ist der zweite und deutlich größere Nationalpark in Nova Scotia und liegt ziemlich im Norden von Cape Breton Island. Hier gibt es unzählige Trails, die auch alle gut zu finden sind. So haben wir zwei längere ausgesucht, einen dreistündigen und einen eineinhalbstündigen, beide zwar technisch nicht schwierig, aber steil und schweißtreibend heiß, dafür mit Aussicht, die sich gelohnt hat. Und weil beide Wanderungen als schwierig eingestuft waren, waren wir unterwegs auch ziemlich alleine. 

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Kajaktour

Ich bin ein Landsäugetier ohne Kiemen und Schwimmhäuten zwischen den Fingern. Wasser ist daher kein Medium, auf oder in dem ich mich aufhalten sollte. Dummerweise vergisst Maria das jeden Tag. Als sie vorgestern vorgeschlagen hat, dass wir heute Nachmittag eine halbtägige Kajaktour machen könnten, habe ich ihr daher erklärt, dass dies zu einem der beiden folgenden Szenarien führen wird:

  • Szenario 1: „Das war der schlimmste Tag in meinem Leben, aber wenigstens haben wir ein hübsches Foto“
  • Szenario 2: „Ich werde nie mehr ein Wort mit Dir reden“

Offensichtlich war das Risiko für Maria überschaubar, denn sie hat gebucht.

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vom Bras d‘Or Lake in die Umgebung von Sydney

Wir haben uns gestern Abend gegen Frühstücken entschieden und dafür, dass wir das Freilichtmuseum über die schottischen Einwanderer in der Gegend besuchen, das direkt neben unserer Unterkunft lag. Dieses machte erst um 10 Uhr auf, so dass wir heute das erste Mal in diesem Urlaub richtig ausschlafen konnten.

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Fahrt nach Cape Breton Island

Das Inn, in dem wir die vergangene Nacht waren, haben wir u. a. deshalb ausgesucht, weil die Gegend ideal zur Sternenbeobachtung ist – sogar direkt von der Dachterrasse unseres Zimmers aus. Zusätzlich sind wir auch noch nah am Neumond. Dumm war nur, dass die Bewölkung am Horizont immer dichter wurde, je mehr man bei klarer Nacht die Milchstraße hätte sehen können. So konnten wir nur den "normalen" Sternenhimmel fotografieren.

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am Kliff entlang

Heute haben wir das Train Station Inn auf kleinen Straßen verlassen, aber statt einer gut ausgebauten Landstraße außerhalb des Ortes, wurde die Straße kurvenreicher und enger. Nach zwei einspurigen Brücken wurde sie zu einer Schotterstraße, der wir 19 km folgen mussten, wobei Schotterstraßen hier üblicherweise viele Schlaglöcher bedeuten, die man am besten kurvenreich umfährt. Immerhin war die Straße so stark befahren, dass uns zwei Autos auf der Strecke entgegen kamen. Später am Tag kam dann eine geteerte Straße, die in einem solchen Zustand war, dass ich mir die Schotterstraße zurück gewünscht habe. Doch statt dass es besser wurde, war auch diese für die letzten 15 km vor den Three Sisters (s. später) zusätzlich nur noch geschottert, so dass ich mir jede beliebige andere Straße zurückgewünscht habe. Nach unserer Wanderung zu den Three Sisters führte uns das Navi dann in ein 14 km langes Dickicht, das definitiv nicht mehr als Straße durchgehen konnte – es war eher eine steile ausgewaschene Rinne, kaum breiter als unser Auto, so dass wir die erstbeste Gelegenheit zum Wenden und Umkehren nutzten. Zu unserem letzten Zwischenstopp, dem Leuchtturm (s. u.), gab es dann wieder eine (hin- und zurück) 11 km lange normale Schotterstraße, nur dass sie in Serpentinen steil bergauf und wieder bergab über den Berg führte. Wir denken, es ist müßig zu erwähnen, dass wir unterwegs kein einziges anderes Auto gesehen haben und dass es selbstverständlich nirgendwo unterwegs Handyempfang gab (nur für den Fall, dass man irgendeine Form von Hilfe benötigt hätte). Wir haben auch keine Ahnung, ob wir Schotterstraßen überhaupt fahren dürfen. Häufig ist das mit Mietwagen verboten, aber ich habe die Bedingungen nicht gelesen.

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Aufbruch zu unserem Eisenbahnwaggon

Nach zwei Tagen im Zentrum der Halbinsel ging es heute wieder weiter – an die Nordküste Nova Scotias, nach Tatamagouche. Dort gibt es das "Train Station Inn", eine Unterkunft in einem ehemaligen Bahnhof und die "Zimmer" befinden sich in Eisenbahnwaggons. Wir hatten in den letzten knapp zwei Wochen eine ganze Reihe von wirklich schönen B&B's gehabt, doch auf dieses Ziel haben wir uns schon während der gesamten Urlaubsvorbereitung besonders gefreut.

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Plan C

Von Elmsdale aus, ziemlich im Zentrum von Nova Scotia, ist man an ziemlich vielen Stellen recht schnell, so dass wir heute viele Freiheiten bei der Suche von Ausflugszielen hatten.

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14 m – der größte Tidenhub der Welt

Heute früh hat Maria zufällig den Wetterbericht von morgen angeschaut und während ein Blick aus dem Fenster zeigte, dass heute die Sonne scheint, ist die Vorhersage für morgen nicht gut. Also haben wir kurzerhand umgeplant und haben das Programm für morgen vorgezogen.

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Cape Split Trail

Die Bay of Fundy ist die große Bucht, die zwischen New Brunswick und dem Westteil von Nova Scotia liegt. Und diese sind wir an der Südküste weiter nach Nordosten gefahren. Nördlich von Wolfville stand heute nämlich der Cape Split Trail auf dem Programm, eine knapp 15 km lange und (mit allen Fotostopps) knapp viereinhalbstündige Wanderung.

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Long Island

Wenn wir das nächste Mal in Kanada gefragt werden, wo aus Deutschland wir herkommen, dann sagen wir „aus der Nähe von Heroldsberg“. Heute früh beim Frühstück saßen uns nämlich Mutter und Tochter aus Michigan gegenüber und die Mutter hat auf unsere Antwort „aus Nürnberg“ erzählt, dass ihr Vater eineinhalb Jahre in Erlangen stationiert war, dass sie aber in Heroldsberg gewohnt hätten.

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Sternenbeobachtung (II)

Wie gestern schon angekündigt, war die heutige Nacht tatsächlich völlig klar. Also sind wir zur Dämmerung aufgebrochen, um Sterne zu beobachten.

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Yarmouth – Digby

Ihr seid es ja von uns gewohnt, dass wir in jedem Urlaub ein Adventure bestreiten. Hier in Kanada gibt es jeden Morgen eines. Die Duschköpfe in den Duschen sind hier nämlich fest montiert, so dass man dem Wasserstrahl nicht ausweichen kann. Wenn man das Wasser also aufdreht, wird man entweder eisgekühlt (und ist dann wirklich wach), oder man wird gebrüht.

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Clark's Harbour – Yarmouth

Heute früh haben wir von unserer B&B-Host erfahren, wo der Leuchtturm liegt, den wir gestern Abend nicht gefunden haben. Er befindet sich nämlich auf einer vorgelagerten Insel und kann nur per Boot erreicht werden. Vom Strand aus kann man ihn bei klarer Sicht aber sehen. Dummerweise war es mit der klaren Sicht nicht weit her. Wie schon gestern Abend schien zwar die Sonne, aber der Bodennebel sorgte teilweise für nur wenige Meter Sicht. Also hieß es warten, bis die Sonne stark genug wurde, um den Dunst über dem Meer wenigstens halbwegs zu vertreiben. Kurz nach 11 Uhr hat sich das Ausharren dann gelohnt, und wir sahen zuerst das Licht des Leuchtturms und im Laufe der nächsten Stunde sogar den ganzen Turm.

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Die Südküste (II)

Nach dem Frühstück ging es aus dem Zentrum des Südwestteils von Nova Scotia zurück an die Südküste. Nach einem Zwischenstopp im Ten Mile Lake Provincial Park stand Liverpool auf der Liste unserer heutigen Ziele, wobei wir West Berlin und East Berlin (diese beiden Orte gibt es hier wirklich) links haben liegen lassen. Liverpool bietet einen Leuchtturm, auf den das englische Wort "lighthouse" wesentlich besser zutrifft als das deutsche "Turm", eine ganze Reihe von hübschen alten Häusern sowie eine Apotheke, bei der wir für Maria ein Heuschnupfenspray bekommen haben.

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Sternenbeobachtung

Wie ihr seht, seht ihr nichts. 

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Kejimkujik-Nationalpark: Ukme'k Trail

So gut die Betten in den ersten vier Nächten waren, so schlecht war es in der letzten Nacht. Die Matratze war extrem hart (was noch nicht das Schlimmste war), aber die Federung, auf der die gesamte Matratze gelagert ist, war so extrem weich, dass ich bei der geringsten Bewegung Marias seekrank wurde. Selbst Atmen war zu viel! Ich werde dummerweise so leicht seekrank, dass ich im Urlaub stets die Vorgabe mache, maximal eine Schiffstour pro Urlaub, was Maria als „maximal eine Schifffahrt pro Tag“ interpretiert. In den ersten vier Urlaubstagen hatten wir vier Bootstouren, ich denke, diese und die kommende Nacht zählen als Bootsfahrt Nummer fünf und sechs.

Dazu kommt noch die Unsitte der (meisten) Kanadier, dass es nur eine Zudecke für zwei Personen gibt. Um etwas davon für mich abzubekommen, habe ich also den äußersten Zipfel unter meinen Kopf geklemmt. Sobald sich nun Maria in die Zudecke eingerollt hat, wurde ich automatisch stranguliert. (Die Gegendarstellung von Maria wurde zensiert 😉.) 

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Die Südküste

Die vergangene Nacht war die erste in einem B&B in diesem Urlaub und so begann der Tag mit einer netten Unterhaltung beim Frühstück mit zwei kanadischen Paaren und unserem Host.

Bevor wir losfahren konnten, besuchten wir in Mahone Bay noch einen urigen kleinen Laden und deckten uns im Supermarkt mit Getränken ein.

Heute stand der erste Teil der Südküste Nova Scotias – südwestlich von Lunenburg – an. Vier Ziele hatten wir uns dort herausgesucht. Das erste war der Ovens Natural Park mit seinen Kliffs und vom Wasser geschaffenen Höhlen.

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Lunenburg

Heute haben wir Halifax verlassen und sind zu unserer Rundreise um Nova Scotia aufgebrochen.

Unser Hauptziel war Lunenburg, eine kleine Hafenstadt südwestlich von Halifax, die seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Lunenburg ist die erste deutsche Siedlung im heutigen Kanada. Der Stadtkern aus bunten idyllischen Häusern und Kapitänsvillen mit seiner markanten Holzarchitektur brachte es früher sogar auf die kanadische 100-Dollar-Banknote und ist seitdem weitestgehend unverändert.

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Farmers' Market, Umgebung von Halifax und Peggy's Cove

Heute früh nach dem Frühstück sind wir am Hafen entlang zum Farmers' Market aufgebrochen, den es seit 1750 in Halifax gibt und der heute seinen ersten Tag in einer neuen Halle hatte.

Die Himbeeren, die wir dort u. a. gekauft haben, haben wir anschließend gemütlich am Wasser mit Blick auf Segelboote vor Georges Island genossen.

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Halifax

Das Bett in unserem Hotel war breit und wirklich bequem, trotzdem hat vor allem Thomas der Jetlag zu schaffen gemacht und wir konnten nicht perfekt schlafen, denn nach innerer (deutscher) Uhr war es schon 4 Uhr früh, als wir gegen 23 Uhr Nova-Scotia-Zeit ins Bett kamen.

Nach dem Frühstück sind wir einfach mal Richtung Zitadelle spaziert, weil diese das näheste unserer heutigen Ziele war. Oben angekommen, wurden wir von einem Ordner, der perfekt Deutsch sprach, informiert, dass sie erst um 9 Uhr öffnet. Da bis dahin nur noch 5 Minuten waren, haben wir kurz gewartet und dann die alten Befestigungsanlagen besichtigt. Richtig Lärm hat die Waffenvorführung gemacht.

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Der Flug

Um 14:30 sollte unser Flieger von Nürnberg nach Frankfurt gehen, um 14:00 Uhr sollte das Boarding beginnen. Nachdem wir kurz nach 11 Uhr mit allem fertig waren, sind wir sehr zeitig Richtung U-Bahn aufgebrochen, so dass wir kurz vor 12 Uhr am Flughafen waren, noch etwas warten mussten und dann unser Gepäck aufgeben konnten.

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Nova Scotia (Neuschottland) – zum dritten Mal nach Kanada

Seit wir vor fünf Jahren auf Neufundland Eisberge knapp verpasst hatten, wollten wir nochmal dorthin. Und nachdem inzwischen Corona auch Fernreisen wieder zulässt, haben wir mit dem Planen angefangen. Dummerweise gibt es derzeit keine Direktflüge nach Neufundland – man hätte über Toronto oder eine andere Stadt im Zentrum Kanadas fliegen müssen, so dass man ewig unterwegs gewesen wäre. Also haben wir uns eben für ein anderes Ziel entschieden – Nova Scotia soll ja auch schön sein, wenn auch komplett eisbergfrei.

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