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(Thomas & Maria Online)

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Routeburn Track

Routeburn Track

Die vergangenen vier Tage sind wir den Routeburn Track gegangen, einen der Great Walks Neuseelands.

Die ersten beiden Tage hatten wir perfektes Wetter, so dass wir die Aussicht über den Sattel und die schneebedeckten Gipfel auf der anderen Talseite unseres Höhenweges voll und ganz genießen konnten. Das richtig schöne und klare Wetter hatte dabei jedoch auch einen Nachteil: Die Nächte in den Bergen waren ziemlich kalt. Die Frostgrenze lag teilweise bei etwa 1.200 m. Wert war es das aber auf jeden Fall.

Am dritten Tag war es zunächst bewölkt, bevor es ab dem späten Nachmittag kräftig zu regnen begann. Zu diesem Zeitpunkt waren wir allerdings längst auf der Hütte, so dass wir trocken geblieben sind.

Am vierten Tag war das Wetter dann wieder sonnig, so dass wir einen Gipfel mit schöner Aussicht bestiegen sind, den wir ursprünglich für den Nachmittag des dritten Tages geplant hatten. Oben war es zunächst noch etwas wolkig, denn es dauerte noch, bis die Sonne alle Wolken vertrieben hatte, doch der Aufstieg hat sich trotzdem gelohnt.

Runter ging es schließlich über den Pass Creek Track, nachdem der übliche Abstieg wegen einer weggespülten Brücke zur Zeit nicht begehbar ist. Diese Alternativroute dauert zwar deutlich länger, ist aber ein sehr schöner lichtdurchfluteter Waldweg, teilweise richtig anspruchsvoll und ziemlich matschig – besonders nach dem Regen vom Vortag.

Am Ende waren unsere Rucksäcke um ca. 20.000 Kilokalorien leichter – das ist auch bei sehr energiereicher Nahrung eine ganze Menge an Gewicht. So viel hatten wir vorher veranschlagt, dass wir für die vier Tage benötigen. Unsere Uhren haben dann behauptet, dass wir zusammen statt 5.000 Kilokalorien etwa 6.900 pro Tag verbraucht haben. Satt sind wir trotzdem geworden. Entweder haben unsere Uhren sehr großzügig gemessen oder der moderne Wohlstandsmensch hat doch genügend Reserven. ;-)

Der gesamte Routeburn Track ist knapp 35 km lang. Mit einigen Abstechern, Umwegen und Gipfeln, die wir zusätzlich eingebaut haben, sind wir in den vier Tagen knapp 50 km gewandert. Unser Tagespensum war also sehr moderat, so dass wir genügend Zeit zum Genießen der Landschaft sowie zum Fotografieren und Filmen hatten.

Ursprünglich wollten wir übrigens am vierten Tag auf dem Rückweg noch einen Abstecher zum Milford Sound machen. Da der witterungsbedingt erzwungene Rückweg über den Pass Creek Track allerdings deutlich länger dauert, mussten wir darauf verzichten. Dafür konnten wir den Gipfel, den wir ursprünglich am dritten Tag nachmittags erklimmen wollten, auf den letzten Tag verschieben, als das Wetter wieder richtig schön war.

Apropos Rückweg: Wie schon geschrieben, beträgt die kürzeste Wanderstrecke zwischen Start und Ziel des Routeburn Tracks weniger als 35 km. Die Luftlinie ist also noch deutlich kürzer. Trotzdem beträgt die Strecke zurück nach Queenstown über 250 km und dauert ziemlich genau vier Stunden – die Straße muss eben einen ziemlich weiten Umweg um die Berge herum machen.

Gegenüber dem noch ein klein wenig bekannteren Milford Track hat der Routeburn Track übrigens den großen Vorteil, dass er über weite Strecken über einen Sattel und oben am Hang entlang führt, so dass man regelmäßig eine tolle Aussicht hat. Der Milford Track dagegen führt die gesamte Zeit über unten im Tal, so dass man erst am Ziel – dem Milford Sound – erstmals die (dann aber ebenfalls tolle) Aussicht genießen kann.

 

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