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das war unsere Reiseroute

Reiseroute

Seit gestern Abend sind wir wieder zu Hause, haben alle unsere Wäsche gewaschen und auch schon den ersten Arbeitstag erfolgreich hinter uns gebracht. Auf der Karte oben seht Ihr unsere Reiseroute der letzten vier Wochen. Es gibt also schon noch ein paar Gegenden Neufundlands, die wir noch nicht gesehen haben, wobei an vielen Stellen, an denen wir nicht waren, auch tatsächlich nichts ist. ;-)

Noch ein paar Daten über Neufundland, um die Insel etwas besser einschätzen zu können: Neufundland ist etwa so groß wie Island oder Bayern und Baden-Württemberg zusammen und hat knapp 480.000 Einwohner. Es ist knapp 500 km breit, knapp 550 km hoch und liegt etwa zwischen 46,5° und 51,5° nördlicher Breite. Das südliche Ende liegt somit etwa auf der Höhe von Villach/Klagenfurth, Cortina d’Ampezzo oder Lausanne, der äußerste Norden etwa auf der Höhe von Dortmund oder Leipzig. Die Hauptstadt St. John's liegt etwa auf der Höhe von Basel oder Lindau am Bodensee. St. John's liegt übrigens ein ganzes Stück näher an Nürnberg als an Vancouver, dem anderen Ende Kanadas, wo wir vor vier Jahren waren – so groß ist Kanada! Die höchsten Berge Neufundlands sind gut 800 m hoch, den zweithöchsten davon haben wir bestiegen. Klimatisch ist der August nicht so extrem unterschiedlich zu dem, was wir aus Nürnberg kennen – etwa 3-4 Grad kälter (aber immer noch angenehm sommerlich) und etwas mehr Niederschlag (etwa so viel wie in München). Aber bei den langen und äußerst strengen Wintermonaten (Nov.-Apr.) fragt man sich schon, wie hier bereits vor Jahrtausenden Menschen leben konnten.

Wir hatten mit dem Wetter übrigens richtiges Glück. Wir hatten in den vier Wochen gerade einmal zwei Regentage, wovon der erste genau auf unseren einzigen reinen Reisetag fiel. Und erst an unserem letzten Urlaubstag wurde es merklich kühler – und sollte es lt. Wettervorhersage auch bleiben. Die kurze Sommersaison ist eh seit ein paar Tagen vorüber – die kanadischen Sommerferien sind vorbei und während es die ersten dreieinhalb Wochen unseres Urlaubs praktisch keine freien Quartiere mehr gab, hätte man an den letzten paar Tagen auch ohne Vorreservierung noch etwas finden können. Das bedeutet aber nicht, dass wir es mit Massen an anderen Touristen zu tun hatten. Neufundland fängt erst langsam an, von Urlaubern entdeckt zu werden. Und: Fast alle anderen Touristen, die wir in unseren B&B's und unterwegs getroffen haben, kamen aus Kanada selbst. Ausländer gab es ganz ganz wenige. Selbst Deutsche, die ja sonst überall sind, haben wir nur zweimal getroffen (genauso oft wie Österreicher).

Wie sind wir eigentlich darauf gekommen, nach Neufundland in Urlaub zu fahren? Diese Frage wurde uns von manchem von Euch und von vielen Neufundländern und anderen Kanadiern gestellt. „Schuld“ ist ein Kollege von Thomas, der letztes Jahr, nach unserem Neuseeland-Urlaub lästern wollte und mehrfach von unserem „Neufundland-Urlaub“ gesprochen hat. Und dadurch kam Thomas auf die Idee, dass Neufundland als Urlaubsziel ja auch interessant klingt.

Was haben wir in Neufundland gelernt?
Erstens: Zwei neue englische Wörter, die wir bisher noch nicht kannten. Das erste ist Klettersteig (heißt auf Englisch interessanterweise „via ferrata“, was es in Neufundland nicht gibt). Das zweite ist im täglichen Leben von Neufundland sehr viel wichtiger: Schlaglöcher („potholes“). Die Straßen sind nämlich übersät damit und viele sind (nur wenig übertrieben) so groß, dass man locker einen Kleinwagen darin parken könnte. Das Upgrade, das wir vom Autovermieter bekommen haben, war daher ganz praktisch, auch wenn wir eh schon einen etwas größeren SUV gemietet hatten. So hatten wir für europäische Verhältnisse ein riesiges Auto, für kanadische Verhältnisse war es immer noch untere Mittelklasse. ;-)
Und zweitens haben wir gelernt, dass Neufundländer Englisch etwa so sprechen, wie Oberpfälzer Deutsch. Z. B. sprechen sie „Newfoundland“ bei weitem nicht so aus, wie man das bei uns in der Schule lernt, sondern eher wie „newfən-LAND“.

 

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